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Verschiedene Möglichkeiten

Abkühlung für Katzen: So bewahrt dein Stubentiger einen kühlen Kopf

Tabby CAT - Lying in the sun PUBLICATIONxNOTxINxUKxFRAxBELxNEDxITAxDENxNORxSWExPOLxJPNxKORxTPE Copyright: JohnxDaniels 10744144
imago images / Ardea
Viele Stubentiger lieben die Sonne, aber eine gute Abkühlung für Katzen ist ebenso wichtig. Wir zeigen, wie du deinem Haustier an besonders warmen Tagen helfen kannst.

Auch wenn deine Samtpfote die Sonnenstrahlen genießt, brauchen Katzen Abkühlung im Sommer, um nicht zu überhitzen.

  • Wasser anbieten: Wichtig ist, dass Katzen vor allem an heißen Tagen genügend Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren. Um das Tier zu motivieren, stellst du mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen auf oder bietest einen Trinkbrunnen an.
  • Fell mit Feuchtigkeit versorgen: Befeuchte das Fell deiner Mieze mit ein wenig Wasser. Alternativ greifst du zu einem nassen Handtuch, um das Fell der Katze anzufeuchten.
  • Rückzugsorte schaffen: Nach einem Nickerchen in der Sonne tut eine kühle Umgebung gut. Biete deiner Katze deshalb zum Beispiel einen Platz im Keller oder im Badezimmer an, um sich zurückzuziehen.
  • Unterlagen mit Kühleffekt auslegen: Ein feuchtes Handtuch oder umwickelte Coolpacks, die du als Unterlage auslegst, verschaffen dem Stubentiger Abkühlung. Eine weitere Option sind vorgefertigte Kühlunterlagen aus dem Handel.
  • Freigang planen: Mittags und nachmittags sollte deine Katze an besonders heißen Tagen lieber zu Hause bleiben. Denn zu diesen Tageszeiten ist das Risiko für eine Überhitzung deutlich erhöht. Der frühe Morgen oder die etwas kühleren Abendstunden sind besser geeignet.

Sofortmaßnahmen: Was ist zu tun, wenn die Katze überhitzt?

Wenn sich die Hitze im Fell deiner Katze staut, besteht das Risiko eines Hitzschlags. Dann solltest du rasch reagieren, um dem Tier zu helfen. Falls deine Katze benommen oder lethargisch wirkt, bringst du sie an einen kühlen Ort. Sowohl das Badezimmer als auch Kellerräume und klimatisierte Zimmer helfen sofort.

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Sofern deine Katze auffällige Symptome wie Erschöpfung und Unwohlsein zeigt, gib deinem Haustier schnell frisches Wasser. Es hilft der Katze dabei, den Flüssigkeitsmangel im Körper auszugleichen. Um Erbrechen zu verhindern, sollte der Stubentiger langsam und schlückchenweise trinken. Mögliche Anzeichen einer Überhitzung sind auch Hecheln, Übelkeit, ein zäher Speichel und ein zitternder Körper. Kontrolliere zudem Zunge und Gaumen: Wenn Blässe vorhanden ist, ist das ein weiterer Warnhinweis. Sollten diese Symptome nicht verschwinden, konsultierst du unbedingt einen Tierarzt.

Falls die Katze sich zusätzlich erbricht, krampft oder bewusstlos wird, handelt es sich um einen Notfall. Auch Orientierungslosigkeit solltest du nicht ignorieren. Such in solchen Fällen sofort den Tierarzt auf, damit eine schnelle Behandlung erfolgen kann.

Gut zu wissen: Besonders gefährdet sind übergewichtige Katzen, weil sie Wärme schlechter ableiten können. Auch Miezen mit einem flachen Gesicht und kurzen Nasen haben häufiger Probleme wegen ihrer Atmung. Achte zudem bei Langhaarkatzen auf eine mögliche Überhitzung, da das Fell manchmal eine starke Wärmeisolierung verursacht.