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Spielen mit Hund: Die besten Tipps und Ideen

Golden Retriever spielt im Schnee
imago images / biky
Spielen mit dem Hund bedeutet Spaß für Mensch und Tier. Die gemeinsame Aktivität lastet Zwei- und Vierbeiner aus und stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter.
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So spielen Sie mit Ihrem Hund

Hunde lieben es, zu spielen und balgen schon als Welpen ausgelassen mit den Geschwistern. Aber auch der Mensch ist ein toller Spielkamerad für das geliebte Haustier.

  • Fordern Sie Ihren Hund zum Spielen auf. Das können Sie beispielsweise, indem Sie ein von ihm besonders geliebtes Spielzeug über den Boden ziehen, es dann in der Armbeuge verstecken und plötzlich wieder hervorzaubern. Ihr Hund wird schnell verstehen, dass Sie mit ihm spielen möchten.
  • Werfen Sie das Spielzeug nicht einfach nur weg. Bewegen Sie sich selbst in zackigen und albernen Bewegungsmustern. Beobachten Sie Ihren Hund, wenn er spielt und ahmen Sie diese Bewegungen nach. Laufen Sie etwas auf ihn zu und entfernen sich dann wieder. Das animiert ihn zum Mitlaufen und Mitspielen.
  • Passen Sie das Spiel an das Temperament Ihres Hundes an. Sehr vorwitzige und selbstbewusste Hunde vertragen auch laute und wilde Spiele. Schüchterne oder sogar ängstliche Hunde möchten meist lieber zaghaft und sanft spielen. Ruhige und alte Hunde mögen es meist auch nicht so wild.

Setzen Sie die Spielregeln fest

Bei aller Ausgelassenheit sollten Sie aufpassen, dass das Spiel nicht aus dem Ruder läuft. Vor allem, wenn Ihr Hund dazu neigt, Sie oder andere Menschen und Hunde beim Spielen anzupöbeln, sollten Sie klare Grenzen setzen.

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  • Sie bestimmen, wann das Spiel beginnt und wann es endet. Vor allem dann, wenn Ihr Hund zu sehr aufdreht und zu wild wird, sollten Sie das Spiel abbrechen. Nach einer kurzen Pause können Sie dann mit einem etwas ruhigerem Spiel weitermachen. Hyperaktive Hunde sollten nicht zusätzlich angeheizt werden. 
  • Wenn Sie ein zu wildes Spiel abbrechen müssen, sollten Sie Ihrem Hund eine Alternative anbieten. Sonst kann aus dem plötzlichen Spielstop Frust entstehen. Schnüffelspiele oder kleine Denksportaufgaben können helfen, den Hund zu beschäftigen und runterzufahren.
  • Wenn Ihr Hund dazu neigt, beim Spielen zu überdrehen, sollten Sie genau auf die Auslöser achten. Vermeiden Sie Spiele und die Verwendung von Spielzeug, die Ihren Hund besonders hochfahren lassen. Ein gemeinsames Spiel soll Spaß machen und weder für den Mensch, noch für den Hund stressig werden.

Magdalena Neuner (Deutschland) spielt mit Hund Roccy
imago images / Bild13

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie mit Ihrem Hund spielen

Nicht jeder Hund ist für jedes Spiel geeignet. Manche Spiele können für Hunde unter Umständen sogar gefährlich werden.

  • Das beliebte Stöckchenwerfen macht Hunden Spaß, kann aber zur Gefahr werden. Nämlich dann, wenn der Hund mit dem spitzen Stock durch die Gegend tobt und sich das Holz dabei in den Rachen bohrt. Auch kleine Holzspiltter können sich ins Zahnfleisch bohren. Verwenden Sie lieber ungefährliches Hundespielzeug für Wurfspiele.
  • Hunde lieben Zerrspiele. Allerdings kann dies für den Bewegungsapparat des Hundes gefährlich werden. Vor allem dann, wenn Sie das Zerrspielzeug ruckartig von links nach rechts bewegen. Ziehen Sie, wenn überhaupt, nur sanft nach hinten und vermeiden Sie es, den Körper des Hundes zu heftig zu schütteln.
  • Auch für Menschen kann ein spielender Hund gefährlich werden. Vor allem dann, wenn der Hund so in sein Spiel vertieft ist, dass er die Welt um sich herum vergisst. Achten Sie deshalb immer darauf, dass Ihr Hund nicht zur Gefahr für den Straßenverkehr, andere Menschen oder andere Hunde wird.