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Hund macht alles kaputt: Gründe und was Sie tun können

Rottweiler zerbeißt einen Turnschuh
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Wenn Ihr Hund alles kaputt macht, ist die Sorge oft groß. Das Verhalten kann verschiedene Ursachen haben. Haben Sie den Grund erst einmal herausgefunden, können Sie dem Benehmen aber schnell entgegenwirken.
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Der Hund macht alles kaputt: Das ist die Ursache

Egal ob der Hund kleinere Dinge wie Schuhe zerkaut oder sich an ganzen Möbelstücken wie dem Sofa zu schaffen macht, das Verhalten bringt so manchen Besitzer zur Verzweiflung. Um dies zu verhindern, muss aber zunächst die Ursache geklärt werden. 

  • Trennungsangst: Wenn Ihr Hund direkt nachdem Sie das Haus verlassen anfängt, zu bellen oder jaulen, kann auch Trennungsangst ein Grund für das zerstörerische Verhalten sein. Ihr Vierbeiner ist dabei großem Stress ausgesetzt, welchen er durch das Herumkauen auf Gegenständen versucht zu kompensieren. 
  • Unterforderung: Ein Hund braucht sowohl geistige als auch körperliche Beschäftigung. Wie viel dabei nötig ist, hängt von der Hunderasse, aber auch jedem einzelnen Tier ab. Zerstört Ihr Hund Gegenstände oder ganze Einrichtungsstücke, so ist es möglich, dass er unterfordert ist. Er sucht dabei möglicherweise nach einer Herausforderung und kaut auch aus Frust auf Dingen herum.
  • Pubertät: Auch kann während der Pubertät eine rebellische Phase auftreten, die in der Regel aber vorübergehen wird. Während dieser Zeit testet Ihr Junghund seine Grenzen aus und macht dabei möglicherweise auch Ihre Sachen kaputt. Außerdem haben Hunde in der Pubertät oft sehr viel Energie. Diese können sie durch das Herumkauen auf Dingen kompensieren.
  • Zahnwechsel: Ist Ihr Hund noch im Welpenalter, kann auch der Zahnwechsel als Ursache zutreffen. In dieser Zeit schmerzt ihm das Gebiss möglicherweise. Verliert er gerade seine Milchzähne, so kaut Ihr Liebling gerne auf Dingen herum, ähnlich wie es Kleinkinder machen. Dabei müssen unter Umständen auch Ihre Dinge für den Welpen hinhalten. 

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Australian Shepherd Welpe zerbeißt Polster iblpsa02227035
imago images / imagebroker

So können Sie dagegen vorgehen

Kein Hundebesitzer kommt gerne in eine verwüstete Wohnung zurück und findet seinen Vierbeiner als Verursacher mitten im Chaos vor. Haben Sie die Ursache für das zerstörerische Verhalten herausgefunden, können Sie dagegen vorgehen. 

  • Leidet Ihr Hund womöglich unter Trennungsangst, so können Sie das Alleinbleiben mit ihm trainieren. Verlassen Sie Ihre Wohnung anfangs nur für ein paar Minuten. Steigern Sie die Zeit dann von Mal zu Mal. Belohnen Sie Ihren Vierbeiner unmittelbar, nachdem Sie zurückgekommen sind. Hilfreich ist es auch, dem Hund eine Beschäftigung zu geben. Lassen Sie ihn beispielsweise auf einem Knochen herumkauen, bis Sie zurück sind. 
  • Ist Ihr Hund unterfordert, müssen Sie sich mehr mit ihm beschäftigen. Gehen Sie auf lange Spaziergänge und lassen Sie ihn seine überschüssige Energie loswerden. Ein Hund braucht viel Auslauf und vielleicht fehlt genau das Ihrem Vierbeiner.
  • Auch geistige Auslastung ist ein wichtiger Punkt. Dafür können Sie mit Ihrem Hund Schnüffel-Spiele oder Denk-Spiele machen. Eine Möglichkeit, beide Bereiche zu verbinden ist Agility. Das erfordert zwar viel Zeit und Training, lastet Ihren Hund aber aus und bereitet eine Menge Spaß. 
  • Allgemein können Sie Ihrem Hund andere Dinge zeigen, auf denen er sehr wohl herumkauen kann. Dafür können Sie Knochen oder Kauspielzeuge verwenden. Gehen Sie außerdem mit Ihrem Hund spazieren, bevor Sie das Haus verlassen. Dadurch ist er bereits müde und wird während Ihrer Abwesenheit eher schlafen.

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