Hund knurrt mich an: So reagieren Sie richtig
Annika Bernds
,regionOfInterest=(1504,846)&hash=de62ef34b0b52404d8af88e62ae793570c9f85e667695ebe2b3f16be62b49148)
Wenn Sie sich in manchen Situationen auch schon mal gefragt haben: "Warum knurrt mich mein Hund an?" dann kann dieser Beitrag Ihnen dabei helfen, herauszufinden, wie Sie in so einer Situation richtig reagieren und was die Ursachen dafür sein können, dass Ihr Hund Sie anknurrt.
Für bestimmte Links
in diesem Artikel erhält mit Tier eine Provision vom Händler.
Diese Links sind mit einem Icon gekennzeichnet.
Mehr
Mein Hund knurrt mich an - So sollten Sie reagieren
Wichtig ist, dass Sie das Knurren Ihres Hundes erst einmal als Mittel der Kommunikation Ihres Vierbeiners verstehen. Es kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Ihr Hund möchte Ihnen mit dem Knurren in erster Linie einfach nur etwas mitteilen.
- Da ein Knurren häufig darauf hinweist, dass Ihr Hund sich nicht wohlfühlt, sollten Sie darauf verzichten ihn zu bestrafen oder auszuschimpfen, um die Situation nicht zu verschlimmern.
- Außerdem ist es ratsam, Ihrem Hund erst einmal den Raum zu lassen, den er durch das Knurren für sich einfordert. Unterlassen Sie die Handlung, die das Knurren hervorgebracht hat und vermeiden Sie damit das Risiko, möglicherweise gebissen zu werden. Ziehen Sie sich ruhig und bedacht zurück.
- Das bedeutet nicht, dass Sie Ihrem Hund einfach durchgehen lassen sollen, wenn er Sie anknurrt. Versuchen Sie aber erstmal, die Körpersprache Ihres Hundes zu lesen und zu ergründen, weshalb er knurrt.
- Meist ist es so, dass Hunde sich verschiedener Mittel bedienen, um zu kommunizieren. Wenn sie sich unwohl fühlen, gehen dem Knurren größtenteils unterschiedliche Hinweise an das Frauchen oder Herrchen vorab, wie beispielsweise das Lecken an der Schnauze, das Gähnen, den Blick abzuwenden, den Halter oder die Halterin zu ignorieren, am Boden zu schnüffeln, die Augen zuzukneifen oder zu schmatzen.
- Durch diese Beschwichtungssignale teilt Ihnen Ihr Hund sein Unwohlsein mit. Übersehen Sie diese Anzeichen, fängt er an zu knurren und weist Sie damit zurück.
ANZEIGE
,regionOfInterest=(2808,1579.5)&hash=32741b79872c68881b1c6d90eca17294f2eae2a2696a16896586273a59c42657)
Gründe für das Knurren Ihres Hundes
Die Gründe dafür, weswegen Ihr Hund Sie anknurrt, können ganz unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass Sie der Ursache auf den Grund gehen und nicht einfach durch Bestrafung versuchen, Ihrem Hund das Knurren abzugewöhnen.
- In manchen Fällen ist das Knurren Ihres Vierbeiners auf Schmerzen zurückzuführen. Wenn er beispielsweise in eine Scherbe getreten ist und Sie wollen ihm nach einem Spaziergang die Füße abputzen, ist es verständlich, dass der Hund Sie anknurrt, um Ihnen zu zeigen, dass er an dieser Stelle aufgrund von Schmerz nicht berührt werden möchte.
- Knurren kann auch ein Zeichen für Angst beim Hund sein und der Versuch, jemanden oder etwas von sich fernzuhalten. Angenommen, Sie tragen ausnahmsweise einen großen Hut, den Ihr Hund nicht kennt, kann ihm das Angst machen.
- Auch Hunde möchten ihre Ruhe haben. Wird diese jedoch immer wieder gestört, beispielsweise durch Kinder oder ambitionierte Halter, kann es sein, dass Ihr Hund knurrt, um sich seinen Freiraum zu schaffen.
- Wenn Hunde erschreckt oder überrascht werden, zum Beispiel durch ein lautes Geräusch während des Schlafens, kann beim verunsicherten Aufwachen ebenfalls schon mal ein Knurren zustande kommen.
- Manch ein Vierbeiner hält sich für den Rudelführer seiner Familie. Dementsprechend werden andere Mitglieder angeknurrt, wenn Sie sich in den Augen des Hundes nicht richtig verhalten. Dieses Dominanzgehabe gilt es in den Griff zu bekommen, damit Ihr Hund sich nicht für Sie und Ihre Familie verantwortlich fühlt.
Das könnte Sie außerdem für Hundehalter interessieren
Zum Thema Hundeerziehung haben wir bereits einige interessante Artikel verfasst. Weitere Informationen erhalten Sie in folgenden Beiträgen:
Im nächsten Beitrag erfahren Sie, welche Kommandos Sie in der Hundererziehung kennen sollten.