Hund erziehen - die 7 wichtigsten Tipps fürs Training
Amelie Knippert, Dagmar Sieberichs
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Um einen Hund zu erziehen, brauchen Sie Tipps, die Sie beim Training des Vierbeiners berücksichtigen können. Hundetraining ist auch für Welpen wichtig.
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Hund erziehen: 7 Tipps zur allgemeinen Hundeerziehung
Um ein harmonisches Zusammenleben zu garantieren, sollte Ihr Vierbeiner Regeln gegenüber Artgenossen, im Umgang mit großen Menschenmengen sowie im Straßenverkehr befolgen können.
- Verhaltensregeln festlegen: Beachten Sie, dass Sie Ihr Tier nicht mit zu vielen Regeln überfordern. Sicherheitsbezogene Regeln beispielsweise im Straßenverkehr sollten Sie auf jeden Fall in Ihr Trainingsprogramm einbauen. Auch Vorgaben in Ihrer Wohnung sind wichtig, damit Ihr Hund weiß, welche Verhaltensweisen nicht geduldet werden und vor allem wo sein Revier endet.
- Konsequenz zeigen: Unsicherheit und Konflikte bei der Erziehung sind vorprogrammiert, wenn Sie sich Ihrem Tier gegenüber inkonsequent verhalten. Beharren Sie also immer darauf, dass Ihr Hund aufgestellten Regeln Folge leistet. Machen Sie keine Ausnahmen.
- Spaß und Abwechselung: Seien Sie bei den gewählten Trainingsmethoden experimentierfreudig, um Ihren Vierbeiner nicht zu langweilen. Bieten Sie Ihrem Hund permanent neue Reize, beschäftigen und bespaßen Sie ihn auch, um Unlust vorzubeugen.
- No-Gos: Gewalt und Vermenschlichung sollten echte No-Gos bei Ihrem Training darstellen. Ihr Tier möchte mit all seinen tierischen Eigenschaften in vollen Zügen geliebt werden. Behandeln Sie Ihren Hund dementsprechend wie ein Tier und verzichten Sie bei Fehlverhalten ausnahmslos auf Gewalt. Wählen Sie anstelle dessen energische Kommandos, um Ihren Unmut zu äußern.
- Richtige Kommunikation: Hier ist das Timing entscheidend, damit Ihr Tier Sie verstehen kann. Hunde verbinden die eigene Verhaltensweise nämlich zwangsläufig mit Ihrer Reaktion. Geben Sie Ihrem Vierbeiner also eindeutige Signale: Möchten Sie sein Verhalten bestärken oder unterbinden?
- Altersgerechtes Training: Bedenken Sie, dass sich Hunde entwickeln. Ein altersgerechtes Training ist also angebracht. Es macht demnach einen großen Unterschied aus, ob Sie einen verspielten Welpen in kurzen Übungsphasen erziehen oder einen erwachsenen Hund beim gemeinsamen Training kennenlernen wollen.
- Belohnungen: Reagieren Sie positiv, wenn Ihr Tier gewünschtes Verhalten an den Tag legt. Belohnen Sie Ihren Hund aber nicht nur mit Leckerlis. Auch Streicheleinheiten sowie Ihr Lob unterstreichen die positive Verstärkung.
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Welpen erziehen: Die 7 wichtigsten Empfehlungen
Die Erziehung eines Welpen ist eine wichtige Phase, die das Verhalten des Hundes für den Rest seines Lebens prägen wird. Seine Ausbildung erfordert Zeit, Geduld und Konsequenz. Es ist wichtig, frühzeitig mit dem Training zu beginnen und den Welpen auf positive Weise zu fördern.
- Kommandos: Grundkommandos wie Sitz, Platz, Komm, Bleib und Tabu sind wichtig. Sie helfen, die Kontrolle über den Hund zu behalten und fördern gutes Benehmen. Verwenden Sie immer dieselben Wörter für bestimmte Kommandos. Verwirren Sie den Welpen nicht durch wechselnde Begriffe.
- Regeln: Legen Sie von Anfang an klare Regeln fest und halten Sie sich konsequent daran. Wenn der Hund beispielsweise nicht auf die Couch darf, sollte das immer gelten. Gleiches gilt für die Benutzung anderer Wohnbereiche, wie das Bett, Sessel, das Arbeitszimmer.
- Belohnung: Belohnen Sie Ihren Welpen, wenn er etwas richtig macht. Das kann in Form von Leckerlis, Lob oder Spielzeit geschehen. Anstatt den Welpen zu bestrafen, wenn er etwas falsch macht, ist es oft effektiver, unerwünschtes Verhalten zu ignorieren.
- Gewöhnung: Gewöhnen Sie Ihren Welpen frühzeitig an verschiedene Menschen, andere Hunde und Umgebungen. Dies hilft, Ängste und Aggressionen im späteren Leben zu vermeiden. Außerdem sollten Sie Ihren Welpen mit verschiedenen Geräuschen, Orten und Situationen konfrontieren, damit er sich gut an seine Umgebung anpassen kann.
- Geduld: Kleine und leicht verständliche Schritte helfen dem Welpen, schneller zu lernen. Körperliche Züchtigung ist immer tabu. Verwenden Sie niemals Gewalt oder lautes Schreien, um Ihren Welpen zu erziehen. Dies kann Angst und Unsicherheit fördern. Wenn Korrekturen notwendig sind, sollten sie ruhig und eindeutig sein, ohne den Welpen zu erschrecken.
- Bindung aufbauen: Verbringen viel Zeit mit Ihrem Welpen, um eine starke Bindung aufzubauen. Das schafft Vertrauen und erleichtert die Erziehung. Sie müssen eine verlässliche Führungsperson für Ihren Welpen sein, damit er sich auf sie verlassen kann.
- Stubenreinheit: Gehen Sie regelmäßig mit dem Welpen nach draußen, vor allem nach dem Schlafen, Fressen oder Spielen. Belohnen Sie ihn sofort, wenn er draußen sein Geschäft erledigt hat.