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Für Hunde giftige Pflanzen: Diese 10 Gewächse sollten Sie meiden

Hund Danker wurde im Englischen Garten in München mit Giftködern vergiftet
imago images / Reinhard Kurzendörfer
Während viele Pflanzen für uns alltäglich und ungefährlich sind, haben manche von Ihnen eine giftige Wirkung auf Hunde, die auch tödlich sein kann.
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Giftige Pflanzen - diese sind für Hunde besonders schädlich

Wenn Sie in der Natur unterwegs sind, treffen Sie häufig auf unbekannte Pflanzen. Damit Ihr Hund durch den Kontakt nicht zu Schaden kommt, sollten Sie die giftigen Pflanzen erkennen. Doch auch im eigenen Garten sollte Vorsicht walten.

  • Der schwarze Nachtschatten ist in Deutschland sehr verbreitet. Sie finden ihn hier besonders häufig in der Nähe eines Feldes oder Ackers. Außerdem taucht er in vielen Gärten auf und wächst besonders gut an Mauern entlang. 
  • Sie erkennen ihn an seinen typischen schwarzen Beeren und den grünen, spitz zulaufenden Blättern. Bei Hunden löst er Darm-Beschwerden, Erbrechen oder Schleimhautentzündungen aus. Auch ein Herzstillstand ist möglich.
  • Des Weiteren sind auch die Stängel und Äste von Tomaten überaus gefährlich, sie enthalten die giftige Verbindung Solanin. Diese kommt ebenso in Kartoffeln vor.  
  • Da die Tomate mit dem schwarzen Nachtschatten verwandt ist, entstehen bei einer Vergiftung die gleichen Symptome.
  • Außerdem sollten Sie Ihren Hund von Engelstrompeten fernhalten. Wegen ihrer schönen Blütenform wird die Engelstrompete in viele Gärten oder Blumenbeete gepflanzt, sie taucht also öfters auf.  
  • Besonders die Wurzeln können große Auswirkungen haben. Häufigste Symptome sind Erbrechen, Durchfall und Zittern. Fahren Sie mit Ihrem Hund umgehend zu einem Tierarzt, sobald Sie den Verzehr bemerkt haben.
  • Pflanze Nummer 4 ist der Fingerhut. Sie sorgen für Erbrechen, Durchfall und bei zu großer Menge zu einem Herzstillstand. Auch für den Menschen ist die Pflanze gefährlich. 
  • Oftmals ist dieser in deutschen Gärten. Dabei handelt es sich um eine Pflanze, die bis zu 150 Zentimeter hoch wird. Sie besitzt mehrere Stängel, an denen Blüten wachsen. Sie sind farbig und glockenförmig geformt. Sowohl die Blüten, als auch die Stängel sind für Hunde giftig. 
  • Hinzu kommt die Eibe, eine der giftigsten Pflanzen unserer Natur. Sie erkennen sie an den grünen Nadeln und den roten Beeren, die im späten Herbst entstehen. Besonders von diesen Beeren sollten Sie Ihren Hund fernhalten.
  • Bereits kleinere Mengen können bei Hunden zum Tode führen. Sobald Sie eine Eibe erkennen, sollten Sie unbedingt auf Ihren Hund achten.

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Black nightshade, Solanum nigrum, poisonous plant, ripe and unripe berries PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY CSF026291
imago images / Westend61

Auch diese Pflanzen sind für Ihren Hund giftig

Neben den oben genannten Pflanzen gibt es noch eine Reihe weiterer Gewächse, die giftig sind. 

  • Der Goldregen stammt aus warmen Regionen, deshalb wächst er fast nicht mehr in unserer Natur. Doch als Gartengewächs wird er weiterhin gerne gepflanzt. Dabei handelt es sich um einen Strauch, der über gelbe Blüten verfügt. 
  • Die Blüten und auch der restliche Teil der Pflanze sind giftig für Hunde. Hat Ihr Hund Goldregen gegessen, wirkt er unsicher auf den Beinen und hat Krämpfe. Auch Erbrechen ist ein häufig vorkommendes Symptom.
  • Platz 7 geht an den Lebensbaum. Der Lebensbaum wächst bevorzugt in der freien Natur, aber auch im Garten wird er häufig gepflanzt. Er ähnelt sehr einer Tanne, denn er besitzt ebenfalls grüne Blätter und bildet braune Zapfen. 
  • Die Blätter sind allerdings deutlich weicher, weshalb der Lebensbaum freundlicher wirkt, als eine normale Tanne. Das Gift wirkt schädlich auf Leber und Nieren, sowie auf den Magen-Darm-Trakt.
  • Des Weiteren sollten Sie ein Auge auf Buchsbäume haben. Die Blätter lösen bei Ihrem Haustier starke Magenreizungen und großes Unwohlsein aus. Besonders eintretende Atembeschwerden machen dem Tier zu schaffen. 
  • Die vorletzte giftige Pflanze ist der Eisenhut. In Deutschland kommt er häufig in blauer Farbe vor und steht an Waldrändern. Vor allem in den Bergen oder in höheren Lagen finden Sie Eisenhut. 
  • Er zählt zu den giftigsten Pflanzen in ganz Europa und ist auch für den Menschen gefährlich. Neben starken Reizungen und Symptomen wie Durchfall oder Erbrechen, führen bereits kleine Mengen zum Tod des Tieres.
  • Platz 10 geht an die Zimmerpflanzen wie Weihnachtssterne, Gummibäume, Philodendron oder auch Maiglöckchen verzichten. Auch die Orchideen sollten Sie so aufstellen, dass sie von Ihrem Hund nicht erreicht werden können.

Goldregen, Laburnum anagyroides *** Laburnum anagyroides, golden rain
imago images / Christian Ohde