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Vorsicht beim Spaziergang

Gefährliche Raupen: So schützt du deinen Hund vor dem Eichenprozessionsspinner

Frau geht mit Hund im Wald spazieren: Im Frühjahr solltest du auf Eichenprozessionsspinner Acht geben.
Frau geht mit Hund im Wald spazieren: Im Frühjahr solltest du auf Eichenprozessionsspinner Acht geben. Getty Images
Eichenprozessionsspinner sind im Frühjahr gefährlich für Hunde. Achte beim Gassigehen auf Raupen und Nester, um deinen Vierbeiner zu schützen.

Alles, was sich bewegt, ist für viele Hunde interessant – sie wollen schnuppern und nachsehen. Bei Raupen des Eichenprozessionsspinners ist genau das jedoch riskant. Laut Tierschutzstiftung Vier Pfoten solltest du im Frühjahr Spazierwege mit vielen Eichen möglichst meiden und deinen Hund von Bäumen fernhalten, an denen ein Befall möglich ist.

Was kann passieren?

Im letzten Entwicklungsstadium tragen die Raupen zahlreiche feine, kurze und hohle Brennhaare, in denen ein reizender Stoff steckt. Fühlen sie sich bedroht oder gestört, schleudern sie diese Haare ab. Berührt dein Hund die Raupen oder ihre Umgebung, bleiben die Härchen in Haut oder Schleimhäuten hängen und setzen ein Nesselgift frei. Das kann bei Hunden unterschiedliche Beschwerden hervorrufen und im Extremfall sogar zum Ersticken führen.

Worauf solltest du achten?

Die Tierschutzstiftung empfiehlt, dass dein Hund weder an den Raupen noch an ihren Nestern schnuppert, leckt oder knabbert. Die Nester befinden sich am Stamm von Eichen, wirken kuppel- oder tropfenförmig, sind zunächst seidig weiß und später braun gefärbt. Achte auf Warnhinweise und führe deinen Hund in betroffenen Bereichen zur Sicherheit an einer kurzen Leine. Prüfe selbst zuerst, wo dein Hund laufen, schnüffeln und spielen kann.

Eichenprozessionsspinner: Achte auf Spaziergängen darauf, wo dein Hund schnüffelt.
Eichenprozessionsspinner: Achte auf Spaziergängen darauf, wo dein Hund schnüffelt. Getty Images

Was tun bei Kontakt?

Der Naturschutzbund (Nabu) rät dazu, die Stellen am Hund mit Wasser zu reinigen, an denen Kontakt mit den Raupen oder ihren Haaren bestand. Danach solltest du beobachten, ob Beschwerden auftreten. Laut Vier Pfoten können die Brennhaare Juckreiz, Hautrötungen, Fieber und Erbrechen verursachen, außerdem Bindehautentzündungen und Probleme beim Atmen. Zeigt dein Hund eines dieser Symptome, suchst du umgehend eine Tierarztpraxis auf.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn Symptome anhalten, sich verschlimmern oder du unsicher bist, wende dich bitte an eine Tierarztpraxis.