Anschaffung Hund: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen
,regionOfInterest=(1936,1089)&hash=91d09d913ccf87be87ab83c6d67280e04f283dfae1696009761e42920e60904d)
Anschaffungskosten für einen Hund aus dem Tierheim oder vom Züchter
Wenn Sie sich für einen Hund aus dem Tierheim entscheiden, können Sie mit einer Schutzgebühr zwischen 100 und 500 Euro rechnen. Hierbei handelt es sich nicht um einen Kaufpreis, sondern die Gebühr soll dazu dienen, unseriöse Interessenten abzuschrecken. Zudem hilft sie den Tierheimen, die Lebenshaltungskosten ihrer Schützlinge zu stemmen.
- Manche Tierheime erheben eine pauschale Gebühr für alle Hunde, bei anderen richten sich die Kosten nach Alter oder Rasse. Die entsprechenden Informationen finden Sie auf den jeweiligen Homepages der Heime und vor Ort im Rahmen des Vermittlungsvertrags.
- Wer sich für eine bestimmte Rasse interessiert, entscheidet sich häufig für einen Welpen vom Züchter. Die Preise liegen hier üblicherweise zwischen 1000 und 2000 Euro. Bei beliebten oder seltenen Rassen kann es auch deutlich mehr sein.
- Die Tiere sind hier, wie bei Tierheimhunden, im Normalfall bereits entwurmt und haben ihre ersten Impfungen erhalten. Auch ein erster tierärztlicher Check-up sollte schon durchgeführt worden sein und ist damit im Preis inbegriffen. Falls der Hund noch nicht gechippt ist, kommen dafür noch etwa 40 bis 60 Euro hinzu.
,regionOfInterest=(2628,1478)&hash=7ea560c726eef0c7f31476040d9b3bf375dc2d7738eb4a6925875b45567e6a28)
Vorsicht vor unseriösen Bezugsquellen
Vorsicht ist beim Kauf von Rassewelpen und Tieren allgemein im Internet geboten. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Hunde vor dem Kauf zu besuchen, könnten Sie an illegalen Welpen- und Hundehandel geraten sein. Diese Vierbeiner, oftmals aus sogenannten Welpenfabriken, sind häufig krank, wurden nicht artgerecht gehalten und sind nicht angemessen sozialisiert. Daraus ergeben sich hohe Folgekosten, etwa für tierärztliche Behandlungen.
- Eine weitere Bezugsquelle für Hunde sind Kleinanzeigen oder Zeitungsannoncen. Wenn jemand seinen Vierbeiner aus privaten Gründen abgeben muss, kann man hierüber mitunter einen gut gepflegten und gesunden Hund erhalten, aber die Gefahr ist groß, an unseriöse Verkäufer zu geraten.
- Daher sollten Sie auch hier in jedem Fall die Möglichkeit erhalten, das Tier vorher zu besuchen und seine Lebensumstände zu überprüfen. Es kann immer vorkommen, dass man Ihnen bestehende Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten verschweigt.
- Generell sind die Anschaffungskosten beim Hund noch einer der geringeren Posten, da sie nur einmalig anfallen. Die langfristigen Ausgaben für Futter, Zubehör und tierärztliche Versorgung übersteigen den Anschaffungspreis mit der Zeit.
Kosten für das Zubehör
Bevor der Hund einziehen kann, sollte eine Grundausstattung angeschafft werden. Die Kosten hierfür variieren stark und Sie können sie bei Bedarf senken, indem Sie Dinge wie Körbchen gebraucht anschaffen. In jedem Fall benötigen Sie für den Anfang mindestens einen Schlafplatz (Körbchen mit Decke oder Hundebett), zwei Näpfe, Leine und Halsband, etwas Speilzeug und Fellpflegeutensilien je nach Haarstruktur des Vierbeiners.
- Halsband und Leine gibt es in der günstigen Variante bereits ab etwa 20 Euro. Allerdings ist gerade bei größeren Hunden darauf zu achten, dass sie stabil genug sind und nicht reißen. Außerdem sollte sie nicht am Hundehals und in der Hand beim Führen einschneiden.
- Hundebetten oder -körbchen gibt es ebenfalls schon ab etwa 20 Euro bei kleinen Hunden. Zusätzlich können auch alte Decken aus dem Haushalt genutzt werden.
- Zwei Näpfe sind ab etwa 5 Euro in der kleinsten Variante zu haben. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Hier sind aber in jedem Fall eher die laufenden Kosten für das Futter relevant, die je nach Sorte und benötigter Menge massiv variieren können. Sie können bei etwa 20 Euro pro Monat liegen, aber auch mehrere Hundert Euro betragen, besonders bei Spezialfutter für bestimmte Anforderungen oder Erkrankungen.
- Für Spielzeug und Bürste kommt man auf etwa 15 bis 50 Euro. Viele Hunde spielen aber auch gern mit selbst gemachten Spielzeugen, etwa mit einem alten Handtuch, in das Sie einen lockeren Knoten gemacht haben. Darin können Sie auch noch Leckerlis verstecken.