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Körpersprache verstehen

Schnurren, Blinzeln, Reiben: Was dir deine Katze damit sagen möchte

Katzen zeigen Zuneigung und Vertrauen oft leise und subtil.
Katzen zeigen Zuneigung und Vertrauen oft leise und subtil. Getty Images/Jacob Wackerhausen
Katzen senden oft feine Signale. Wer ihre Körpersprache versteht, erkennt besser, ob sie sich wohlfühlt, Nähe sucht oder Unbehagen zeigt.

Stößt dir deine Katze manchmal mit dem Kopf gegen Beine oder Hände? Das ist ein klares Signal. Damit will sie nicht bloß deine Aufmerksamkeit. Mit diesem Verhalten hinterlässt sie Duftstoffe an ihrem Gegenüber und zeigt auf diese Weise Verbundenheit. Katzen machen damit deutlich: Du gehörst zu mir.

Katzen senden viele Zeichen, die häufig sehr subtil sind. Wer ihre Körpersprache kennt, kann das eigene Tier besser einordnen. So lassen sich auch Veränderungen im Verhalten bemerken. Tierärztin Dunia Thiesen-Moussa erläutert gegenüber dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH), worauf Katzenhalterinnen und -halter achten können.

Schnurren bei Katzen richtig einordnen

Wenn deine Katze schnurrt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass sie sich gut fühlt. Es muss aber nicht so sein. Denn Katzen nutzen dieses Geräusch auch in anderen Situationen zur Verständigung.

Katzen schnurren etwa „zum Beschwichtigen des Sozialpartners sowie bei Angst, Stress oder Schmerz“, erklärt die Fachärztin für Tierverhalten Thiesen-Moussa. Entscheidend sei also immer der Kontext.

So zeigen Katzen Begrüßung und Zuneigung

Ist der Schwanz aufrecht gestellt und an der Spitze leicht gekrümmt, gilt das als typisches Signal zur Begrüßung. Dieses Verhalten steht für Vertrauen und Offenheit, damit fordert die Katze Menschen dazu auf, mit ihr Kontakt aufzunehmen.

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Besondere Zuneigung zeigen Katzen, indem sie ihr Gegenüber ruhig anschauen und dabei langsam blinzeln. Auch halb geschlossene Augen können ein Zeichen von Nähe sein, erklärt Thiesen-Moussa.

Sie ermutigt Halterinnen und Halter dazu, das Blinzeln zu erwidern: „Ein langsames Zurückblinzeln wird häufig positiv aufgenommen – sofern der Rest der eigenen Körpersprache dazu passt.“ Langes Anstarren solltest du dagegen vermeiden, denn in der Katzensprache steht es für mögliche Bedrohung und Anspannung.

Milchtritt: Zeichen von Geborgenheit

Wenn ausgewachsene Katzen sanft und rhythmisch mit den Vorderpfoten treten, ist das ein Ausdruck von Sicherheit und Geborgenheit. Dieses sogenannte Milchtritt-Verhalten stammt noch aus der Zeit als Jungtier, so Thiesen-Moussa. Katzenbabys regen damit den Milchfluss bei ihrer Mutter an – erwachsene Tiere zeigen damit ihr Wohlbefinden.