Katze rauslassen oder drinnen halten? Was wirklich für Freigang spricht
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„Katzen gehören nach draußen!“, argumentieren die einen, „Drinnen ist es nicht so gefährlich!“, sagen die anderen. Am Ende geht es um den Ausgleich zwischen Freiheit und Sicherheit, und du als Halter oder Halterin triffst die Entscheidung. Mitunter macht deine Katze oder dein Kater aber auch sehr deutlich, dass ihr die Wohnung allein nicht genügt. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten nennt mehrere Punkte, die du bei deiner Wahl berücksichtigen solltest.
1. Die Wohnsituation prüfen
Ob deine Katze raus kann oder nicht, hängt stark von deinen Lebensumständen ab – eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Lebst du beispielsweise mit großem Garten oder eher direkt an einer stark befahrenen Straße? Nach Angaben der Stiftung solltest du genau überlegen, welchen Risiken ein Freigänger unmittelbar vor deiner Haustür ausgesetzt wäre. Dazu zählen neben Verkehr auch Auseinandersetzungen mit anderen Katzen, mögliche Angriffe durch Wildtiere, Diebstahl, Krankheiten oder Tierquälerei.
2. Was bei Freigängern wichtig ist
Möchtest du deinem Kater oder deiner Katze freien Zugang nach draußen ermöglichen, solltest du laut den Tierschützern unbedingt eine Kastration veranlassen. Als positiver Effekt gilt: Kastrierte Kater streifen weniger weit umher und liefern sich weniger Kämpfe mit anderen Katern. Außerdem empfiehlt die Initiative, dein Tier chippen zu lassen und es in einer Heimtierdatenbank zu registrieren.
Wenn dein Freigänger nicht ohnehin nachts komplett im Haus bleibt, sollte er vor allem in der Nacht jederzeit die Möglichkeit haben, wieder hineinzukommen – etwa über eine Katzenklappe. Für bessere Sichtbarkeit kann ein reflektierendes Halsband mit Sicherheitsverschluss sorgen. Falls du nachvollziehen möchtest, wo sich deine Katze tagsüber bewegt oder gerade aufhält, kannst du daran zusätzlich einen GPS-Tracker befestigen.
Besonders wichtig: Junge oder noch unerfahrene Katzen und Kater solltest du draußen nie einfach auf sich allein gestellt lassen. Gewöhne sie behutsam an den Freigang, an das Zuhause und an die Umgebung.
3. Kontrollierter Freigang als guter Kompromiss
Nach Einschätzung der Tierschützer bietet ein kontrollierter, gesicherter Freilauf einen sinnvollen Mittelweg. Du kannst zum Beispiel – je nach Gegebenheiten – Garten, Balkon oder Terrasse mit stabilen Katzennetzen sichern und so ein Entwischen verhindern. Ebenso besteht die Möglichkeit, mit deiner Katze an einer längeren Leine nach draußen zu gehen. Das Anlegen eines Brustgeschirrs und das Laufen an der Leine sollten allerdings langsam und vorsichtig trainiert werden.
Manchen Katzen gefällt diese Art des Freigangs laut Vier Pfoten besonders gut. Gleichzeitig ergibt sich ein weiterer Vorteil: Nicht nur deine Katze ist besser geschützt, sondern auch ihre potenziellen Beutetiere wie etwa Vögel.
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