Pekingese: Kurznasiger Palasthund mit viel Tradition
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Der Pekingese ist ein kleiner, traditionsreicher Palasthund aus China, der mit großem Kopf, flacher Nase, üppiger Mähne und eigenwilligem Charakter auffällt. Er gilt als wachsam, mutig und anhänglich, fixiert sich oft stark auf eine Bezugsperson und fühlt sich besonders bei ruhigen, eher erwachsenen Menschen wohl. Mit einem Idealgewicht von um 5 Kilogramm passt er gut in Stadtwohnungen und braucht zwar tägliche Bewegung, aber keine sportliche Dauerbelastung. Gleichzeitig bringt die Rasse erhebliche Herausforderungen mit: Brachyzephalie, empfindliche Augen, aufwendige Fellpflege und rassetypische Erkrankungen verlangen Zeit, Aufmerksamkeit und finanziellen Puffer. Wer sich für einen Pekinese interessiert, sollte sich intensiv mit verantwortungsvoller Zucht, Qualzucht-Themen, Gesundheitsmanagement und alltagstauglicher Erziehung beschäftigen. Dann kann der kleine Löwenhund zu einem sehr besonderen, aber anspruchsvollen Mitbewohner werden.
Pekingese
- Herkunft: China
- Größe (ausgewachsen): ca. 15–25 cm Schulterhöhe
- Gewicht: ca. 3–5,4 kg
- Fell: lang, gerade, dicht; mit dicker Unterwolle und Mähne
- Farben: alle Farben und Zeichnungen (außer Albino, Leberfarbe)
- Charakter: mutig, eigenwillig, anhänglich, wachsam
- Für Allergiker geeignet: nein
- Lebenserwartung: ca. 15 Jahre
- Pflegeaufwand: hoch (tägliches Bürsten, regelmäßige Kontrollen)
- Bewegungsbedarf: gering bis mittel (regelmäßige, moderate Bewegung)
Herkunft und Geschichte: Vom chinesischen Palastwächter zum Begleithund
Der Pekingese stammt aus China und blickt auf eine jahrhundertealte Tradition als Palast- und Tempelhund zurück. In der chinesischen Mythologie taucht er als „Drachenhund“ oder „Löwenhund“ auf – eine Legende erzählt, er stamme von einem Löwen und einem weiblichen Affen ab. Über lange Zeit war er den Herrschenden vorbehalten: Im Kaiserreich bewachten die kleinen Hunde Tempel und Paläste, ihr Diebstahl stand zeitweise unter hoher Strafe.
Figürliche Darstellungen und Literatur aus der Zeit der Qing-Dynastie zeigen Hunde, die dem heutigen Pekingese ähneln. Nach Europa kamen erste Tiere 1860 im Zuge der britischen Eroberung Pekings; fünf der Palasthunde gelangten als Kriegsbeute nach England, einer landete bei Queen Victoria und wurde Stammvater der europäischen Linie. 1898 folgte die Anerkennung durch den britischen Kennel Club. Heute zählt der Pekingese in der FCI-Klassifikation zur Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde), Sektion 8 (Japanische Spaniel und Pekingesen) und ist weltweit als kleiner Gesellschafts- und Begleithund verbreitet.
Aussehen des Pekingesen: Kopf, Körperbau, Fell und Farben
Optisch ist der Pekingese ein sehr kleiner, aber massig wirkender Hund. Im Rassestandard steht weniger die Schulterhöhe als das Gewicht im Vordergrund: Rüden sollen bis etwa 5 kg wiegen, Hündinnen bis rund 5,4 kg. Auffällig ist das Verhältnis von Kopf zu Körper – der Kopf wirkt groß und schwer, das Profil ist flach, die Schnauze extrem kurz. Die Augen sind groß, rund, dunkel und treten deutlich hervor; herzförmige Hängeohren liegen dicht am Kopf an. Die hoch angesetzte Rute wird über dem Rücken und leicht zur Seite gebogen getragen.
Das Fell besteht aus rauem, mäßig langem Deckhaar und dichter, weicher Unterwolle. Typisch ist eine Mähne, die sich wie ein Schal um den Hals legt, jedoch nicht über die Schulter hinausreichen soll. Ohren, Rückseiten der Läufe, Rute und Zehen tragen reichliche Befederung. Wichtig ist, dass das Haarkleid den Körper nicht verdeckt oder die Beweglichkeit einschränkt; zu viel, übertriebenes Haar gilt im Standard als Fehler.
Alle Farben und Zeichnungen sind beim Pekingese erlaubt, mit Ausnahme von Albino und Leberfarbe. Bei mehrfarbigen Hunden sollten die einzelnen Farben möglichst gleichmäßig verteilt sein. Eine dunkle Maske durch gut pigmentierte Nase, Lefzen und Lidränder ist erwünscht und prägt das Erscheinungsbild vieler Pekingesen.
Charakter und Wesen: Mutiger Löwenhund mit eigenem Kopf
Im Wesen zeigt der Pekingese, dass er ursprünglich Wächter und Begleiter von Herrschern war. Er gilt als wachsam, stolz, mutig und eigenwillig. Viele Pekingesen treten trotz ihrer geringen Größe sehr selbstbewusst auf und wissen genau, was sie wollen. Sie suchen sich ihre Freunde oft selbst aus und sind Fremden gegenüber zunächst distanziert.
Zu „ihrem“ Menschen bauen sie eine enge, oftmals exklusive Bindung auf. Je nach Stimmung können sie sehr verschmust und anhänglich sein, entscheiden aber gern, wann sie Nähe wollen und wann nicht. Ein gewisser Eigensinn gehört zu dieser Rasse dazu – er macht sie für manche besonders reizvoll, für andere anstrengend.
Die Wachsamkeit des Pekingesen zeigt sich darin, dass er Unbekanntes zuverlässig meldet. Er schlägt an, wenn jemand das Grundstück betritt oder sich etwas in der Umgebung verändert. Mit guter Erziehung muss daraus kein Dauerbellen werden. Lärm, Hektik und ständige Reizüberflutung mag der Pekingese dagegen überhaupt nicht und fühlt sich in ruhigen Haushalten deutlich wohler.
Haltung im Alltag: Wohnungshund, Familienhund, Alleinbleiben
Der Pekingese ist ein idealer Wohnungshund für ruhige Haushalte, etwa für Alleinstehende oder ältere Menschen mit viel Zeit. Er braucht keinen Garten, solange tägliche Spaziergänge, Schnüffelrunden und menschliche Zuwendung gesichert sind. Wichtiger als Wohnfläche ist sein Platz im sozialen Gefüge: Der Hund will nah bei seinem Menschen sein und nicht zum „Deko-Objekt“ auf dem Sofa werden.
Längere und häufige Alleinzeiten sind für die meisten Pekinesen schwierig. Sie können lernen, für ein paar Stunden allein zu bleiben, sollten aber nicht regelmäßig den ganzen Tag ohne Gesellschaft verbringen müssen. Sein Bedürfnis nach Nähe und Routine ist hoch.
Als Familienhund ist der Pekingese nur eingeschränkt geeignet. In ruhigen Familien mit älteren Kindern, die Rücksicht nehmen und Distanz akzeptieren, kann er zurechtkommen. Kleine Kinder und laute, turbulente Umgebungen sind für ihn jedoch oft belastend. Wichtig ist, dass der Hund einen Rückzugsort hat, an dem er ungestört ist, und dass Erwachsene den Umgang der Kinder mit dem Hund klar begleiten.
Mit anderen Hunden kann der Pekingese je nach Sozialisation gut oder konfliktreich umgehen. Trotz seiner Größe begegnet er Artgenossen häufig mit viel Selbstvertrauen, manchmal sogar mit Dominanzverhalten. Frühzeitige, gut gesteuerte Kontakte, etwa in einer passenden Hundeschule, helfen, souveränen Umgang mit Artgenossen zu entwickeln.
Bewegung und Beschäftigung: Wie viel Auslauf braucht ein Pekinese?
Die Hunderasse Pekinese hat üblicherweise kein extremes Temperament und ist eher ruhig. Sein Bewegungsbedarf ist moderat, aber vorhanden. Er braucht tägliche, regelmäßige Spaziergänge – mehrere kurze bis mittlere Runden sind sinnvoller als eine einzige, lange Tour. Schnüffeln, Erkunden und langsames Traben passen gut zu seiner körperlichen Konstitution.
Aufgrund der kurzen Nase und der dadurch eingeschränkten Atemkapazität verträgt der Pekingese weder große Hitze noch intensive, lang andauernde Belastungen. Strammes Joggen, Fahrradbegleitung oder lange Wanderungen sind nichts für ihn. Bei ungünstigem Wetter – Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit – sollte die Belastung deutlich reduziert werden, Spaziergänge liegen dann idealerweise in den frühen Morgen- und späten Abendstunden.
Im Haus schätzt der Pekingese die Nähe seiner Menschen und braucht keine Dauerbespaßung. Dennoch profitiert er von kleinen Beschäftigungseinheiten wie:
- Suchspielen mit Futter oder Spielzeug
- einfacher Nasenarbeit in der Wohnung
- kurzen, positiven Trainingseinheiten mit Clicker oder Markerwort
So bleibt er geistig gefordert, ohne körperlich überlastet zu werden.
Erziehung des Pekinesen: Eigenwillig, aber lernfähig
Der Pekingese ist ein intelligenter, aber eigenwilliger Hund. Er versteht Zusammenhänge schnell, testet aber gern, wie ernst du Regeln meinst. Seine geringe Körpergröße verführt leicht dazu, falsches Verhalten zu tolerieren („ist ja nicht so schlimm“). Genau daraus können Probleme entstehen – etwa bei Aggression an der Leine, beim Bellen oder beim Ressourcenschutz.
Eine gute Erziehung basiert auf:
- klaren, gleichbleibenden Regeln im Alltag
- kurzen, strukturierten Trainingseinheiten mit Belohnung
- ruhiger, aber konsequenter Führung
Härte oder Lautstärke sind bei dieser sensiblen Rasse fehl am Platz, denn sie können das Vertrauensverhältnis beschädigen. Besser ist es, erwünschtes Verhalten gezielt zu verstärken und unerwünschtes Verhalten durch Management und klare Grenzen zu verhindern oder umzulenken.
Eine gut gewählte Hundeschule, die Erfahrung mit Kleinhunden und ihrem spezifischen Verhalten hat, kann sehr hilfreich sein. Dort kann dein Pekingese kontrollierte Hundekontakte erleben, während du Unterstützung bei Erziehungsthemen bekommst. Unter diesen Bedingungen kann der Pekingese auch für motivierte Anfängerinnen und Anfänger geeignet sein – vorausgesetzt, sie nehmen Erziehung und Grenzen genauso ernst wie bei einem großen Hund.
Pflege des Pekingesen: Fell, Augen, Hautfalten, Krallen
Die Pflege ist beim Pekingese ein zentrales Thema. Das lange, dichte Fell mit Unterwolle neigt ohne regelmäßige Pflege zu Verfilzungen, die schmerzhaft sein und Hautprobleme nach sich ziehen können. Kamm und Bürste gehören deshalb zur täglichen Grundausstattung. Besonders während des Fellwechsels solltest du täglich bürsten, außerhalb davon zumindest mehrmals pro Woche gründlich bis zur Haut durchkämmen.
Nach jedem Spaziergang lohnt sich ein kurzer Check: Haben sich Blätter, Zweige oder andere „Mitbringsel“ im Fell verfangen, sollten sie sofort entfernt werden. Baden ist nur gelegentlich nötig – etwa alle zwei Monate – und dann mit einem milden Hundeshampoo, da die Haut vieler Pekingesen eher empfindlich ist.
Weitere wichtige Pflegepunkte:
- Augen: Große, hervortretende Augen sind anfällig für Reizungen und Verletzungen. Ein täglicher Blick hilft, Rötung, Tränenfluss oder Fremdkörper schnell zu bemerken.
- Ohren: Hängeohren bieten einen warmen, feuchten Raum für Keime. Regelmäßige Sichtkontrolle und behutsame Reinigung bei Bedarf beugen Entzündungen vor.
- Krallen: Da der Pekingese leicht ist und nicht extrem viel läuft, nutzen sich Krallen schlecht ab. Sie sollten regelmäßig kontrolliert und mit einer Krallenschere gekürzt werden.
Auch die Hautfalten im Gesicht verdienen Aufmerksamkeit, denn sie können ein Nährboden für Bakterien oder Pilze sein. Trockenhalten und gelegentliche Reinigung helfen, Entzündungen zu verhindern.
Gesundheit und Lebenserwartung: Brachyzephalie und andere Risiken
Der Pekingese steht exemplarisch für viele brachycephale Rassen, also Hunde mit extrem kurzer Schnauze und veränderter Schädelform. Jahrzehntelange Zucht auf ein flaches Gesicht und große Augen haben dazu geführt, dass bei vielen Tieren die Atmung eingeschränkt ist. Das sogenannte Brachycephale Atemsyndrom umfasst mehrere Faktoren: zu kurze Nasenhöhlen, zu enge Nasenlöcher, ein überlanges Gaumensegel und eine anatomisch instabile Luftröhre. Die Folge sind Atemprobleme, eingeschränkte Belastbarkeit und eine stark erschwerte Wärmeabgabe über Hecheln.
Hinzu kommen weitere rassetypische Probleme:
- Augenerkrankungen durch hervorstehende Augen (Verletzungen, Entzündungen)
- Hautentzündungen in Gesichts- und Körperfalten
- Wirbelsäulenprobleme und Gangwerksanomalien
- Komplikationen bei der Geburt aufgrund von großem Welpenkopf und relativ schmalem Becken
In einigen Gutachten und Tierschutzpositionen werden extrem ausgeprägte Vertreter der Rasse als Qualzucht eingeordnet. Zuchtverbände haben inzwischen reagiert und schließen Hunde mit offensichtlichen Atemproblemen oder Bewegungsanomalien von der Zucht aus; auch das Fell soll nicht mehr übermäßig dicht und lang sein.
Trotz der Risiken kann ein Pekingese bei guter Pflege, verantwortungsvoller Zuchtauswahl und intensiver tierärztlicher Betreuung etwa 15 Jahre alt werden. Für dich als Halterin oder Halter bedeutet das, dass du mit wiederkehrenden tierärztlichen Kontrollen und eventuell erhöhten Gesundheitskosten rechnen solltest.
Ernährung des Pekingesen: Kleiner Hund, geringe Portion – hoher Qualitätsanspruch
Der Pekingese ist klein und eher gemütlich unterwegs, deshalb ist sein Energiebedarf überschaubar. Das heißt aber nicht, dass die Ernährung nebensächlich wäre – im Gegenteil: Bei geringem Futtervolumen ist die Qualität besonders wichtig. Hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil, einer klaren Deklaration der Zutaten und wenig Füllstoffen unterstützt Gesundheit und Vitalität.
Praktische Punkte:
- Portionsgrößen an Gewicht und Aktivität anpassen
- Leckerlis in die Tagesration einrechnen
- Gewicht regelmäßig kontrollieren (z. B. monatlich wiegen)
Da Pekingesen nicht zu starkem Übergewicht neigen, wird das Thema gerne unterschätzt. Doch schon ein Kilo zu viel ist bei einem 5-Kilo-Hund eine spürbare Mehrbelastung. Zudem kann Übergewicht Atemprobleme, Gelenkbelastung und Herz-Kreislauf-Stress verstärken.
Zu viele, stark zuckerhaltige oder fettige Snacks sollten tabu sein. Sinnvoller sind kleine Fleischsnacks oder Zahnpflege-Leckerli in Maßen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich tierärztlich zur passenden Futtermenge und -zusammensetzung beraten lassen.
Pekingese und Allergiker: Kaum geeignet
Zu einer möglichen Eignung für Allergiker enthalten die vorliegenden Texte keine direkte Empfehlung. Der Pekingese hat jedoch ein langes, dichtes Fell mit Unterwolle und verliert entsprechend Haare und Hautschuppen. Das spricht eher gegen eine generelle Allergiker-Empfehlung. Außerdem sind allergieauslösende Proteine in Hautschuppen und Speichel enthalten – unabhängig von Felllänge oder -struktur.
Wenn du zu Allergien neigst oder bereits an einer Hundeallergie leidest, solltest du:
- ärztlichen Rat einholen
- mehrere intensive Kontakte mit Pekingesen ausprobieren, bevor du dich bindest
Erst danach lässt sich halbwegs einschätzen, ob ein Zusammenleben realistisch ist. Eine Garantie gibt es bei keiner Rasse – beim Pekingese aufgrund seines Fells aber besonders wenig.
Anschaffung: Pekinese-Welpen, Zucht, Preis und Tierschutz
Die Anschaffung eines Pekingesen ist eine Entscheidung mit besonderer Verantwortung. Aufgrund der Qualzucht-Problematik ist es entscheidend, nur Züchter zu unterstützen, die Gesundheit konsequent über extreme Optik stellen. Im VDH und angeschlossenen Vereinen findest du Adressen, die sich an strengere Vorgaben halten.
Wichtige Kriterien bei der Wahl eines Züchters:
- Zugehörigkeit zu einem anerkannten Verein
- keine Werbung mit Extremmerkmalen („extra kurze Nase“, „besonders große Augen“)
- Elterntiere, die frei atmen und sich selbstverständlich bewegen können
- offene, ehrliche Gespräche über Risiken der Rasse und Gesundheitsvorsorge
Beim Kauf eines Pekingese-Welpen aus seriöser Zucht solltest du mit etwa 1.500 Euro rechnen. Niedrigere Preise sind oft ein Warnsignal für fehlende Gesundheitschecks oder Massenzucht.
Eine sehr gute Alternative ist der Pekinese aus dem Tierschutz. In Tierheimen und bei Organisationen findest du immer wieder Pekingesen oder Pekinese-Mischlinge, die ein neues Zuhause suchen. Vorteil: Charakter, Gesundheitszustand und Pflegebedarf sind oft schon besser abschätzbar. Nachteil: Es können Eigenheiten und Vorerkrankungen vorhanden sein, auf die du dich einlassen musst. Ein ausführliches Vorgespräch mit der vermittelnden Stelle hilft, abzugleichen, ob Hund und Haushalt zueinander passen.
Fazit: Pekingese – kleiner Löwenhund für verantwortungsvolle Menschen
Der Pekingese ist ein besonderer, charakterstarker Begleithund mit langer Geschichte und klaren Vorlieben: Er mag Nähe, Ruhe, überschaubare Spaziergänge und einen festen Lieblingsmenschen, an den er sich eng bindet. Im Gegenzug verlangt er sorgfältige Fellpflege, konsequente Erziehung und eine sehr bewusste Auseinandersetzung mit seiner Gesundheit. Wer diese Punkte ignoriert oder nur „einen kleinen, pflegeleichten Hund“ sucht, wird mit dem Pekingese nicht glücklich – und der Hund auch nicht. Wenn du aber bereit bist, Zeit, Geld und Aufmerksamkeit in diesen kleinen Löwenhund zu investieren, kritisch auf Zuchtbedingungen zu schauen und ihn im Alltag gut zu schützen, kann der Pekingese zu einem äußerst treuen, mutigen und präsenten Gefährten werden.
Quelle: Quellen: Fressnapf Magazin, Verband für das Deutsche Hundewesen, zooplus Magazin