Zu viel Protein beim Hund: Symptome und richtige Menge bestimmen
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Die Symptome für zu viel Protein beim Hund sind vielfältig. Manche können neben einer falschen Ernährung auch auf Krankheiten beim Hund zurückgeführt werden. Falls du dir unsicher bist, ob dein Hund wirklich an einem Proteinüberschuss leidet, solltest du eine Tierärztin bzw. einen Tierarzt konsultieren.
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind Symptome für zu viel Proteine, die mit der Verdauung zusammenhängen. Sie sprechen dafür, dass der Organismus die Proteine nicht verdauen kann, weil es zu viele davon gibt. Bei der Verdauung von Eiweißen entsteht auch Ammoniak, der stark giftig ist. Auch Blähungen oder Krämpfe sprechen dafür, dass die Nahrung deines Hundes zu proteinreich ist.
Stinkt der Kot stärker als üblich, kann auch dies ein Zeichen für zu viel Eiweiß sein.
Juckreiz und Hautprobleme sind weitere Symptome beim Hund für zu viele Proteine.
Auch wenn du vermehrtes Trinken und Wasserlassen bei deinem Vierbeiner wahrnimmst, können dies Anzeichen sein, dass dein Hund zu viele Proteine zu sich genommen hat.
Ursachen für eine Mangelernährung
Auch wenn du teures und qualitativ scheinbar hochwertiges Futter kaufst, bedeutet das nicht, dass du deinem Hund damit etwas Gutes tust. Besonders bei Produkten, die mit einem hohen Proteingehalt beworben werden, ist das Risiko für eine Mangelernährung groß.
Ein hoher Proteingehalt ist nicht mit einer idealen Ernährung gleichzusetzen. Ein Hund braucht zwar Proteine, um daraus
- Muskeln
- Knochen
- Haut sowie Fell
zu bilden, ein Überschuss ist jedoch ungesund.
Der Proteingehalt sollte ungefähr bei folgenden Werten liegen:
- im Trockenfutter: etwa 25 Prozent
- im Nassfutter: etwa 10 Prozent
Hersteller, die mit einem hohen Eiweißgehalt werben, können häufig übertreiben und zu viele Proteine in das Fressen einarbeiten. Sei deswegen vorsichtig bei solchen Produkten und wähle das Futter für deinen Hund klug.
Verwendet der Hersteller Proteine von mangelnder Qualität, so spiegelt sich das meist in der Gesundheit deines Hundes wider. Auch ein falsches Verhältnis von nichtessentiellen zu essentiellen Aminosäuren kann der Grund dafür sein. Nichtessentielle Aminosäuren sind diejenigen, die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können und die extra über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
Es kann auch sein, dass du deinem Hund schlichtweg die falsche Menge an Futter gibst. Damit du dich besser orientieren kannst, merke dir die Faustregel:
Ein Hund braucht zwischen 2 und 6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich.
- Kleinere Hunde brauchen in der Regel mehr Protein pro Kilogramm Körpergewicht als große Hunderassen,
- weil sie sich mehr bewegen und aktiver sind.