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Sind Hunde Allesfresser? Einfach erklärt

13.02.2010, Neuenhagen, Brandenburg, Deutschland - Hund frisst eine Moehre. (QF, europäisch, Möhre, Mohrrübe, füttern, Fütterung, Gemüse, Ernährung) 00S100213D808.JPG MODEL RELEASE: NOT APPLICABLE, PROPERTY RELEASE: NO MR:Y
imago images / Frank Sorge
Nicht nur Hundehalter stellen sich die Frage, ob Hunde Allesfresser sind. Die Tiere fressen sowohl Fleisch als auch Obst und Gemüse.
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Sind Hunde Allesfresser? Das ist die Antwort

Hunde begleiten uns Menschen schon seit mindestens 15.000 Jahren. In dieser Zeit haben sie sich vom wilden Wolf zum zahmen Haustier entwickelt. Doch nicht nur das Verhalten, sondern auch die Ernährung hat sich dabei verändert.

  • Fleisch stand bei Menschen früher eher selten auf dem Tisch. Und wenn, wurde nahezu jedes Teil des Tieres für den menschlichen Verzehr genutzt. Hunde bekamen hingegen das, was als Rest von den Mahlzeiten übrig blieb. Fleisch dürfte das in den seltensten Fällen gewesen sein. Vielmehr bestanden die Mahlzeiten der Hunde vor allem aus pflanzlicher Kost.
  • Durch die spezielle Form der Ernährung hat sich das Verdauungssystem des Hundes von dem des Wolfes weg entwickelt. So können Hunde problemlos Kohlenhydrate aufschließen und als Energiequelle nutzen. Der Hund wurde also zu einem ausgesprochenen Allesfresser, einem sogenannten Omnivor.
  • Der Trend Hunde wie Wölfe zu ernähren ist daher gefährlich. Denn beim Hund handelt es sich um ein seit langem domestiziertes Haustier, das seine Ernährungsweise dem der Menschen angepasst hat. 
  • Darum sollten Hunde nicht zu fleischlastig ernährt werden und dürfen auch Gemüse und Obst essen. Selbst Reis und Kartoffeln können den Speiseplan Ihres Hundes sinnvoll erweitern. 

Berner Sennenhund neben einem Napf mit Rohfleisch und einem Korb mit Obst und Gemüse, Barfen iblapg03060821.jpg
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