Kürbiskerne für Hunde: Für die Extra-Portion Gesundheit
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Hunde benötigen für ihre Gesundheit eine ausgewogene Ernährung. Insbesondere wenn du die Hundenahrung selber herstellst, musst du sehr gut darauf achten, dass du deinen Vierbeiner mit allen notwendigen Nährstoffen versorgst.
Kürbiskerne sind gesund, denn sie beinhalten neben wichtigen Vitaminen und Nährstoffen wie:
- Kalzium
- Selen
- Eisen
- Zink
- Magnesium
- einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie der Linolsäure.
Für Hunde sind ungesättigte Fettsäuren essenziell. Die Vierbeiner benötigen die ungesättigten Fettsäuren unter anderem für den Zellstoffwechsel. Allerdings ist ihr Organismus nicht in der Lage, die ungesättigten Fettsäuren selber herzustellen.
Daher sind Hunde darauf angewiesen, den Nährstoff von außen zuzuführen - Kürbiskerne sind dafür eine sehr gute Quelle. Daneben stärken Kürbiskerne die Widerstandskraft der Hunde.
Aufgrund des Beta-Carotin wird auch die Sehkraft der Vierbeiner gestärkt.
Übrigens: Kürbiskerne oder gelegentlich ein wenig Kürbiskernöl wirken sich auch sehr positiv auf die Fellstruktur des Hundes aus.
Hunde sind keinesfalls reine Fleischfresser. Im Gegenteil: Wichtig ist vor allem hochwertiges Protein. Aus diesem Grund kannst du einen Hund vegan ernähren, ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt.
Grundsätzlich sollte die Hundeernährung zu mindestens 30 Prozent aus Zusätzen wie:
- Gemüse
- Haferflocken
- Reis
- Nüssen
- Sonnenblumenkernen
- Kürbiskernen
bestehen. Mag dein Hund gerne Obst, darf er gelegentlich auch davon etwas fressen.
Bei diesen Erkrankungen des Hundes helfen Kürbiskerne
Pauschal kann man von circa fünf Gramm Kürbiskernen pro Woche für einen Hund von 15 Kilogramm ausgehen.
Möchtest du die Kürbiskerne als Kur anwenden, sind kurzfristig höhere Mengen angesagt. Das solltest du jedoch im Vorfeld mit dem Tierarzt abstimmen.
Insbesondere die in den Kürbiskernen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, wie:
- Phytoöstrogene
- Phytosterole
helfen effektiv bei Problemen wie:
- Harnwegsinfektionen
- Blasenschwäche
- Inkontinenz
- Prostataerkrankung
Das gilt für Hunde genauso wie für uns.
Ein anderes Problem, von dem Hunde mehr oder weniger betroffen sind, ist der Befall mit Würmern. Ganz besonders gegen:
- Spulwürmer
- Bandwürmer
haben sich die Kürbiskerne bewährt. Daher lohnt es sich, erst dieses natürliche Mittel auszuprobieren, ehe du den Organismus des Hundes mit chemischen Bomben attackierst.
Versorgst du deinen Hund regelmäßig mit Kürbiskernen, kommt es vielleicht gar nicht erst zu einem Wurmbefall. Kürbiskerne haben die positive Eigenschaft, prophylaktisch gegen Würmer zu wirken.
Das gilt übrigens auch für die Blase. Neigt dein Hund zu Blasenproblemen, wie einer Reizblase, solltest du das Futter – nach Rücksprache mit deinem Tierarzt – regelmäßig mit Kürbiskernen anreichern.
Die Kürbiskerne verabreichst du dem Hund am besten, indem du sie mit dem Mörser kleinhackst und anschließend unter das Futter mischst.
Hinweis: Zerkleinere die Kürbiskerne erst unmittelbar, bevor du sie ins Hundefutter gibst. Ansonsten gehen viele wichtige Nährstoffe rasch verloren.