Ist Holunder giftig für Hunde? Einfach erklärt
Kira Welling
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Holunder kann für Hunde durchaus giftig sein. Somit kann der Verzehr der Beeren unter Umständen gravierende Folgen für den Vierbeiner haben.
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Holunder – so giftig ist die Pflanze für Hunde
Beim Holunder beinhalten nicht nur die Früchte einige Substanzen, die giftig für Hunde sind. Auch die Blätter, die Rinde sowie die Samen des Holunders beinhalten Stoffe, die der Hundegesundheit keinesfalls zuträglich sind.
- In den Stängeln, Blättern, Samen und den unreifen Früchten des Holunders finden sich Glykoside wie Sambunigrin und Amygdalin. Durch die cyanogenen Glykoside wird im Verdauungstrakt Blausäure produziert, welche hochgiftig ist.
- Wie gefährlich der Holunder für den Hund ist, hängt vor allem davon ab, in welcher Menge er verspeist wurde. Das Alter, das Körpergewicht und eventuelle Vorerkrankungen des Hundes spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
- In der Regel verspeisen Hunde jedoch nur sehr geringe Menge des Holunders, da dieser einen unangenehmen Geschmack für die meisten Vierbeiner hat. Dennoch sollten Sie den Hund unbedingt im Auge behalten, wenn er Holunder verspeist hat. Gegebenenfalls ist es ratsam, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
- Zeigt Ihr Hund Symptome wie Erbrechen, erweiterte Pupillen, Zittern oder gar Krampfanfälle, ist höchste Eile geboten. In dem Fall suchen Sie umgehend einen Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst auf. Falls möglich, nehmen Sie etwas von dem Holunder mit, an dem Ihr Hund geknabbert hat.
- In reifen Holunderbeeren ist das Gift weitestgehend abgebaut, allerdings sollte der Hund trotzdem nur eine kleine Menge der Früchte verzehren. Zudem geben Sie dem Hund, wenn überhaupt, nur schwarze Holunderbeeren. In den roten Holunderbeeren ist auch im reifen Zustand immer noch eine zu hohe Konzentration der giftigen Substanzen.
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