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Warum feste Routinen beim Füttern deinem Hund guttun

Fütterungszeiten beim Hund: So findest du den richtigen Zeitpunkt

Feste Fütterungszeiten helfen deinem Hund, entspannt und gesund zu bleiben.
Feste Fütterungszeiten helfen deinem Hund, entspannt und gesund zu bleiben. Getty Images
Festgelegte Fütterungszeiten für den Hund sind wichtig, damit das Tier die aufgenommene Nahrung ohne Stress verdauen kann.

Festgelegte Fütterungszeiten für den Hund sind wichtig, damit das Tier die aufgenommene Nahrung ohne Stress verdauen kann. Wenn du Hunde richtig füttern willst, ist eine sich entwickelnde Routine essenziell. Hunde sind Gewohnheitstiere, deren innere Uhr fein auf Tagesabschnitte wie Fütterungszeiten und Spaziergänge abgestimmt ist.

Für die meisten Hunde sind zwei Fütterungszeiträume pro Tag empfehlenswert. Eine bestimmte Uhrzeit, wie zum Beispiel Punkt zehn Uhr morgens, ist meist kontraproduktiv, da sich viele Hunde auf diesen exakten Moment fokussieren und ungeduldig werden können.

Stattdessen wählst du einen variablen Zeitraum, zum Beispiel zwischen neun und elf Uhr, um dem Tier und dir genügend Spielraum für die Fütterung zu bieten. Das ist beispielsweise dafür wichtig, wenn du länger Gassi gehen möchtest.

Achte darauf, dass der Hund nach einer Mahlzeit nicht sofort spielt oder Gassi geht. Das kann sich negativ auf die Verdauung auswirken sowie Magenschmerzen und andere gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.

Stattdessen solltest du den Hund etwa 30 bis 60 Minuten nach dem Gassi gehen oder einer ausgedehnten Spiel- oder Trainingssession füttern. Anschließend kann der Hund entspannen, was förderlich für die Verdauung ist.

Fütterst du Nassfutter, dann vorzugsweise morgens, da Hunde dieses schneller verdauen. Trockenfutter ist ideal für den Abend, nachdem der Hund seine Abendtoilette verrichtet hat.

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Weitere Faktoren für die Fütterungszeiten

Natürlich gibt es über den Verlauf des Lebens eines Hundes bestimmte Faktoren, die die optimalen Fütterungszeiten stark beeinflussen können.

Ältere Hunde sowie große und kleine Hunderassen vertragen mehrere, kleinere Portionen über den Tag verteilt oft besser als größere Mahlzeiten. Hier bieten sich drei Fütterungszeiträume an, die sich nicht mit Spielzeiten oder Spaziergängen überschneiden.

Welpen essen deutlich mehr als ausgewachsene und alte Hunde. Fünf bis sechs kleine Portionen am Tag sind empfehlenswert, da die Junghunde

  • öfter Stuhlgang haben
  • bei größeren Portionen meistens schlingen

Mit der Zeit verringerst du die Fütterungshäufigkeit und erhöhst die Futtermenge.

Abhängig vom gesundheitlichen Zustand kann es sein, dass du den Hund nach einem bestimmten Zeitplan, der durch den Tierarzt oder die Tierärztin verordnet wurde, füttern musst. Die Zeiten können sehr unterschiedlich ausfallen und von den gewohnten Fresszeiten abweichen.

Achtung: Auch wenn es selten ist, gibt es Hunde,

  • die nur schwer eine Routine einhalten können
  • oder nur sehr kleine Mengen essen

Das macht es schwer, Fütterungszeiträume einzurichten. Hier musst du eine individuelle Lösung finden.