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So verträgt dein Hund Pomelo & Co.

Dürfen Hunde Pomelo essen? Das solltest du zur Fütterung mit Pampelmusen wissen

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Pomelo kann für gesunde Hunde in kleinen Mengen geeignet sein – für kranke Fellnasen und Hunde unter Medikamenten ist dagegen Vorsicht angesagt. imago images / ingimage
Pomelos sind beliebte Früchte, die auch Hunde essen dürfen. Allerdings gilt auch in dem Fall maßhalten und nicht für alle Fellnasen ist das exotische Obst bekömmlich.

Pomelos sind beliebte Früchte, die auch Hunde essen dürfen. Allerdings gilt auch in dem Fall: maßhalten – und nicht für alle Fellnasen ist das exotische Obst bekömmlich.

Hunde dürfen durchaus viele Gemüse- und Obstsorten, wie die Pomelo, Äpfel oder Gurken, essen. Die Vierbeiner zählen, genauso wie wir, zu den Allesessern und sind daher keinesfalls nur auf Fleisch spezialisiert. Dennoch – und auch da unterscheiden sich unsere Haustiere kaum von uns – nicht alles, was man gerne isst, ist auch gesund. Und was in Maßen gesund ist, kann in großen Mengen oder bei Krankheit rasch die gegenteilige Wirkung haben.

Weiß dein Hund den exotischen Geschmack der Pomelo zu schätzen, darfst du der Fellnase ruhigen Gewissens etwas von der erfrischenden Frucht abgeben. Allerdings liegt die Betonung zum einen auf dem kleinen Wort „etwas“ und zum anderen gilt das, bis auf wenige Ausnahmen, nur für gesunde Hunde.

Die Pomelo ist nicht nur eine vergleichsweise riesige Zitrusfrucht, sie bringt auch einige Nährstoffe mit. Dazu zählen:

  • Magnesium
  • Phosphat
  • Kalium
  • Vitamine, insbesondere ein hoher Gehalt an B-Vitaminen und Vitamin C

Zudem beinhaltet das Obst viele Ballaststoffe und wirkt harntreibend.

Bevor du deinem vierbeinigen Begleiter das eine oder andere Stückchen Pomelo kredenzt, entfernst du zunächst die dicke Schale der Frucht. Unabhängig davon, dass sie ungenießbar ist, enthält die Schale einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, die nicht gut für den Hund sind.

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Nachdem die Schale entfernt ist, ziehst du noch die Haut der Frucht ab. Die darin enthaltenen Bitterstoffe schmecken nicht nur unangenehm bitter, sie können auch Durchfall und/oder Erbrechen hervorrufen. Zuletzt nimmst du noch die Kerne aus dem Fruchtfleisch. Diese können vom Organismus des Hundes nur sehr schwer abgebaut werden und daher zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ist die Pomelo entsprechend vorbereitet, steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Achte jedoch darauf, dass dein Hund nur sehr kleine Häppchen bekommt, egal wie treuherzig er dich auch anschauen mag. Ansonsten kann der erfrischende Zwischensnack rasch zu unerfreulichen Folgen wie Magenbeschwerden mit Erbrechen und Durchfall führen.

Hunde und Pomelo – in dem Fall ist äußerste Vorsicht geboten

Im Gegensatz zu einem gesunden Hund dürfen kranke Vierbeiner in der Regel keine Pomelo essen. Das gilt umso mehr, wenn die Fellnase auf Medikamente angewiesen ist. In dem Fall sprichst du dich im Vorfeld mit deinem Tierarzt ab.

Die Pomelo beinhaltet Naringin, einen sogenannten Bitterstoff. Durch das Naringin werden die körpereigenen Enzymegehemmt, die dem Organismus, insbesondere der Leber, dabei helfen, Medikamente wieder abzubauen.

Das führt letztendlich nicht nur zu einer gefährlichen Überdosierung der Wirkstoffe im Organismus und eventuell zu einer unkontrollierten, nicht minder gefährlichen schlagartigen Blutdrucksenkung. Letztendlich wird auch die Leber geschädigt. Im schlimmsten Fall stirbt der Hund an einer Vergiftung.

In einem Fall kann die südländische Frucht jedoch bei einer Erkrankung hilfreich sein. Wie bereits erwähnt, wirkt die Pomelo harntreibend.

Leidet dein Hund unter einer Blasenentzündung oder haben sich eventuell sogar bereits Struvitsteine gebildet, kann die Zitrusfrucht zu einer deutlichen Entlastung des Harnweges sorgen. Bevor du jedoch dieses natürliche Heilmittel einsetzt, solltest du unbedingt mit dem Tierarzt Rücksprache halten.