Dürfen Hunde Lachs essen? Das solltest du wissen
Antonia Freund
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Auch Hunde dürfen und sollten Lachs essen, denn ebenso wie für Menschen ist für die Vierbeiner eine ausgewogene Ernährung äußerst wichtig. Da der Fisch besonders viel Omega 3 und Vitamin D enthält, ist er perfekt geeignet, um deinen Hund mit gesunden Nährstoffen zu versorgen.
Lachs ist für Hunde ein ausgezeichneter Nährstofflieferant. Willst du den Fisch an dein Tier verfüttern, solltest du auf einige Dinge achten:
- Roh: Ebenso wie rohes Fleisch ist auch roher Lachs zur Fütterung deines Hundes geeignet. Wie bei allen noch rohen, tierischen Produkten solltest du jedoch genau darauf achten, dass der Lachs frisch und gut gekühlt ist. Anderenfalls können sich schnell gesundheitsschädliche Bakterien und Keime entwickeln.
- Gebraten: Etwas sicherer ist gebratener oder gekochter Lachs, da durch das Erhitzen die meisten Bakterien abgetötet werden. Nichtsdestotrotz sollte der Fisch auch hier frisch sein. Des Weiteren verhärten sich beim Kochen des Lachses die Fischgräten, weshalb du vor dem Verfüttern darauf achten musst, sämtliche Gräten zu entfernen.
- Geräuchert: Der geräucherte Lachs ist die haltbarste Zubereitungsart des Fisches. Da hier jedoch viel Salz enthalten ist, solltest du deinem Hund nicht zu viel davon zu fressen geben und ihn lieber als Snack statt als Hauptmahlzeitverwenden.
- Lachsarten: Beim Kauf von Lachs solltest du immer zu Wildlachs greifen. Dieser wächst in seiner natürlichen Umgebung auf und enthält die meisten Nährstoffe. In ihm befinden sich deshalb auch keine Spuren von Antibiotikaoder anderen Medikamenten, wie es bei Zuchtlachs aus schlechter Haltung oft der Fall ist.
- Nährstoffe: Neben Eiweiß, Vitamin D, B12 und Kalium enthält Lachs vor allem Omega-3-Fettsäuren. Besonders wichtig sind diese Fettsäuren für Muskeln und Gelenke sowie das Gehirn deines Hundes.
- Ungeeignete Fischarten: Es gibt jedoch auch einige Fischarten, die du deinem Hund nicht zu fressen geben solltest. Grund hierfür ist das Enzym Thiaminase, das Arten wie
- Karpfen
- Sardellen
- Hering
enthalten. Es zerstört in Hunden das Vitamin B1 oder auch Thiamin, weshalb du beim Füttern auf Fischarten, die das Enzym enthalten, lieber verzichten solltest.