Appetitanreger für Hunde: Diese Hausmittel helfen
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Zunächst solltest du versuchen, die Ursache für die Appetitlosigkeit herauszufinden. Manchmal liegt es allein daran, dass dein Vierbeiner zu viele Leckerlis zwischendurch erhält und deswegen zu den regulären Fütterungszeiten keinen richtigen Hunger mehr hat.
Um auch beim Hund ein echtes Hungergefühl zu entwickeln, solltest du also darauf verzichten. Am besten ist es, ihm so wenig wie möglich zwischen den Mahlzeiten etwas zu fressen anzubieten.
Schmackhafter wird jede Hundemahlzeit, wenn du etwas Naturjoghurt unter das Fressen mischst.
Du kannst auch versuchen, das Aroma etwas zu intensivieren. Riecht das Fressen stärker, regt das den Appetit und die Fressneugierde an. Erwärme dafür das Hundefutter leicht.
Des Weiteren kann es helfen, wenn du dem Vierbeiner neue Sachen zu fressen anbietest. Das bringt Abwechslung auf den Hundespeiseplan. Jedoch solltest du hier mit Bedacht vorgehen:
- Biete immer nur ein neues Futtermittel an.
- Wenn dein Hund es annimmt, kannst du auch ein weiteres anbieten.
Vielleicht braucht dein Tier im Moment etwas mehr Zuwendung. Statt Fressnapf bietest du ihm das Futter mit den Händen an.
Oder du suchst einen neuen Platz für den Fressnapf und den Wassertrog. Manchmal reicht ein Ortswechsel aus, dass das Tier wieder besser frisst.
Es kann natürlich auch sein, dass dein Hund die Futterstelle als solche ablehnt. Die Gründe dafür müssen nicht unbedingt ersichtlich sein. Kauf ihm eine neue Futterstation und das Problem ist vielleicht damit gelöst.
Ursachen für die Appetitlosigkeit
Fehlt dem Vierbeiner das Verlangen, Futter aufzunehmen, gibt es dafür Gründe. Die Futterverweigerung kann als Symptom für eine Erkrankung gelten, aber auch an anderen Dingen liegen.
Eine der häufigsten Ursachen sind Schmerzen. Sie kommen aufgrund zahlreicher Erscheinungen zustande. Es kann ebenso ein Problem im Verdauungstrakt vorliegen wie ein verschluckter Fremdkörper, der schnellstmöglich entfernt werden sollte.
Es kann jedoch an einem veränderten Zahnstatus liegen, oder eine Erkrankung der Speiseröhre stellt die Ursache dar.
Manchmal sind es auch banale Gründe. So kann es sein, dass deinem Hund das Futter nicht schmeckt. Biete ihm einfach sein Lieblingsfutter an.
Musst oder möchtest du die Ernährung umstellen, geht es dem Vierbeiner vielleicht zu schnell damit. Geh das Ganze etwas ruhiger an und lass dem Tier immer noch gewohnte Speisen am Tag.
Zeigt dein Hund Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, läuft mehr Speichel als sonst und verweigert er länger als zwei Tage alles an Futter, was du anbietest, solltest du zum Tierarzt gehen.
Dein Tierarzt wird nach einer Untersuchung sicherlich die Ursache für die Futterverweigerung herausfinden. Danach kann er dir mitteilen, ob Hausmittel wie Joghurt oder Ortswechsel ausreichen oder ob eine medizinische Behandlung notwendig wird.