Hund im Garten begraben - das müssen Sie beachten
Kira Welling
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Ist Ihr treuer Vierbeiner verstorben, dürfen Sie den Hund im Garten begraben, um ihn würdig zu verabschieden. Im Vorfeld gibt es jedoch einiges zu beachten.
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Hund im Garten begraben - das sollten Sie wissen
Grundsätzlich ist das Begraben eines Hundes im eigenen Garten laut Paragraf 7 Abs. 6 des Beseitigungsgesetzes für Tierische Nebenprodukte erlaubt. Aber keine Regel ohne Ausnahme und diese Ausnahmen sind unter anderem in dem o. g. Gesetz mit dem wenig charmanten Namen fixiert. Daher sollten Sie im Vorfeld die entsprechenden Einschränkungen kennen, die für das Begraben eines Hundes im Garten gelten:
- Grundsätzlich gilt bundesweit: Ist Ihr Hund an einer meldepflichtigen Krankheit, wie beispielsweise der Tollwut gestorben, darf er nicht auf dem eigenen Grundstück beerdigt werden.
- Befindet sich Ihr Garten unmittelbar an einem Wasserschutzgebiet, dürfen Sie Ihr Haustier ebenfalls nicht im Garten begraben.
- Des Weiteren dürfen Sie Ihren Hund nicht zu nahe an der Grundstücksgrenze begraben, wenn daran unmittelbar öffentliche Wege oder Plätze entlanglaufen. In dem Fall müssen Sie mindestens einen Abstand von drei Metern einhalten.
- Neben dem bundesweit gültigen Beseitigungsgesetz für Tierische Nebenprodukte haben viele Bundesländer noch sogenannte Ausführungsgesetz in Kraft gesetzt. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich im Vorfeld zu erkundigen, wie die rechtliche Situation in Ihrem Bundesland ist.
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Hundegrab im Garten - das sollten Sie beachten
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Bevor Sie Ihren Hund beerdigen, gilt es zunächst einen geeigneten Platz auszuwählen. Dabei müssen Sie daran denken, dass die auszuhebende Grube je nach Größe des Hundes gut ein bis zwei Meter tief sein sollte.
- Ist das Grab nicht tief genug, besteht die Gefahr, dass andere Haustiere oder Wildtiere den toten Hund wieder ausgraben. Zudem muss der Hund laut Gesetz mindestens mit 50 Zentimeter mit Erde bedeckt sein.
- Da die Erde später etwas absackt, ist es sinnvoll einen kleinen Erdhügel zu errichten. Bedecken Sie das Grab zusätzlich mit einigen großen Steinen, können Sie sicher sein, dass das Grab unversehrt bleibt.
- Alternativ finden Sie inzwischen in vielen Kommunen Tierfriedhöfe, wo Sie Ihr Haustier würdig bestatten lassen können.